Demokratie als verfasste Lebenswelt.
Oder: Was ist das rechte Maß?
28. Jänner 2010, 18 Uhr
Universität Salzburg/Leopold-Kohr-Akademie
Universitätsplatz 1, Hörsaal 121
Eintritt frei. Anmeldung per E-Mail erbeten >
In seinem Vortrag greift Jörg Rappl Leopold Kohrs Bezugnahme auf Reflexionsfiguren der griechischen Philosophie auf, um Fragen zur Entwicklung von Demokratie in einem weit gespannten Bogen geschichtlicher Vergegenwärtigung zu stellen und zu klären.
Vergegenwärtigung von Demokratiegeschichte ist heute sinnvoll, wenn das in ihr Freigelegte sich gegenwartsbezogen aktualisieren und in neu zu konstituierenden Handlungsfeldern erproben lässt. Welche Fenster wären zu öffnen, um den Blick auf eine zur Lebenswelt sich versammelnde Demokratie freizubekommen und in welchen Schritten können wir uns auf den Weg machen? Welche Wegmarken setzt Leopold Kohr dafür?
Nach dem Vortrag steht Dr. Rappl für eine Diskussion mit den TeilnehmerInnen zur Verfügung.
Dr. Jörg Rappl studierte Soziologie, Politikwissenschaften und Italianistik an den Universitäten München, Frankfurt und Florenz. Danach lehrt er an der Universität Frankfurt und leitet das Referat für Europa/Demokratieentwicklung der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung in Wiesbaden. Zu seinen Arbeitsfeldern zählen auch Sozialforschung und Jugendsoziologie.







