Der Mensch ist das Maß aller Dinge, nicht die Gemeinschaft, das Volk, nicht die Partei, nicht der Staat, nicht die Nation, nicht die Erde, nicht das Universum...
University of Salzburg - a good place for audacious intellectuals


FĂŒhlt sich nicht jeder von uns unwohl bei den tĂ€glich kolportierten Berichten ĂŒber GrĂ¶ĂŸenwahn, Kontrollsucht, Terrorangst und Gier? KleinrĂ€umige, intakte Gemeinwesen steuern dagegen. Gewaltfrei! Kohr sagte einmal anlĂ€sslich eines Vortrags: "Anarchisten, die Leute umbringen sind nicht mehr als Lustmörder". Gleichwohl fordert er Widerstand gegen staatliche Kontroll- und Regelwut. Mit Ideen statt mit Gewalt. Nach dem "großen Knall" des 2008 geplatzten Finanzmarktes, fliegen uns seine TrĂŒmmer bis heute um die Ohren.
Das befeuert die Sehnsucht der Menschen nach Wandel. Ihn will die Leopold Kohr Akademie begleiten. Dazu moderiert sie ideologiefreie DenkrĂ€ume, in denen alle MitgestalterInnen unserer Gesellschaft willkommen sind. Egal aus welcher Ecke sie kommen. Trennendes kann, angereichert mit Kohrs Philosophie, zu einem gemeinsamen Ziel fĂŒhren.
Schon heute verÀndert Kohr durch ein robustes Netzwerk Gleichgesinnter das Entscheidungsklima in so mancher europÀischen Region. Das macht Hoffnung ...

              

Die Urdistanz aller Entfernungen, die 22-km Einheit. 1/2 Std. mit der Lokalbahn, 1 Std. mit dem Rad, 4 Std. zu Fuß. Zum Anmerken: Auf dem flachen Land können wir an einem Tag ziemlich genau so weit laufen, wie unser Blick uns den Horizont darstellt. Daher ist der Horizont eine sowohl der menschlichen Fort- als auch Denk- Bewegung durchaus optimal angepaßte GrĂ¶ĂŸe. Wie Ivan Illich vermerkt, konnte in den frĂŒheren Zeiten ein Wanderer sogar seine Sprache an die kaum merklich von lokalem Dialekt zu lokalem Dialekt sich verĂ€ndernden Nuancen anpassen, so daß er, ohne es als Bruch zu erfahren, z.B. von einem urdeutschen Sprachhorizont in das französische oder italienische Sprachgebiet hinĂŒberdiffundieren konnte. Er lernte die anderen Sprachen sozusagen "per pedes apostulorum". Dies war natĂŒrlich mit dem Zeitalter der Nationalstaaten und ihrer fixierten Grenzen ebenso zuende. (Leopold Kohr)
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