Der Mensch ist das Ma▀ aller Dinge, nicht die Gemeinschaft, das Volk, nicht die Partei, nicht der Staat, nicht die Nation, nicht die Erde, nicht das Universum...
University of Salzburg - a good place for audacious intellectuals


Runder Tisch mit Niko Paech

Dienstag, 14. Oktober 2014, 19:00 Uhr im Saal > der Salzburger Nachrichten, Karolingerstra├če 40, Salzburg. Es moderiert Mag. Josef Bruckmoser.

Mittwoch, 15. Oktober 2014, 16:00 Uhr in der Robert-Jungk-Bibliothek Salzburg.

Niko Paech ist einer der bedeutendsten deutschen Wachstumskritiker und - er ist authentisch, denn er lebt seine Vision einer ┬╗entschleunigten und entr├╝mpelten Welt┬ź. Der Volkswirtschaftler vertritt seit 2008 als au├čerplanm├Ą├čiger Professor den Lehrstuhl f├╝r Produktion und Umwelt an der Universit├Ąt Oldenburg. Als Mitglied des Vorstandes der Vereinigung f├╝r ├ľkologische ├ľkonomie (V├ľ├ľ) findet er bei einer breiten ├ľffentlichkeit Geh├Âr. Das von Niko Paech skizzierte Wirtschaften w├Ąre gen├╝gsamer, aber auch stabiler und ├Âkologisch vertr├Ąglicher. Und es w├╝rde viele Menschen entlasten, denen im Hamsterrad der materiellen Selbstverwirklichung schon ganz schwindelig wird.

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Die Urdistanz aller Entfernungen, die 22-km Einheit. 1/2 Std. mit der Lokalbahn, 1 Std. mit dem Rad, 4 Std. zu Fu├č. Zum Anmerken: Auf dem flachen Land k├Ânnen wir an einem Tag ziemlich genau so weit laufen, wie unser Blick uns den Horizont darstellt. Daher ist der Horizont eine sowohl der menschlichen Fort- als auch Denk- Bewegung durchaus optimal angepa├čte Gr├Â├če. Wie Ivan Illich vermerkt, konnte in den fr├╝heren Zeiten ein Wanderer sogar seine Sprache an die kaum merklich von lokalem Dialekt zu lokalem Dialekt sich ver├Ąndernden Nuancen anpassen, so da├č er, ohne es als Bruch zu erfahren, z.B. von einem urdeutschen Sprachhorizont in das franz├Âsische oder italienische Sprachgebiet hin├╝berdiffundieren konnte. Er lernte die anderen Sprachen sozusagen "per pedes apostulorum". Dies war nat├╝rlich mit dem Zeitalter der Nationalstaaten und ihrer fixierten Grenzen ebenso zuende. (Leopold Kohr)
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